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Der bibchip entstand als Antwort auf die vorherige Monopolstellung eines Anbieters für elektronische Zeitmessung: Ziel war die Reduzierung des Handlingaufwands, die mit anderen Systemen verbunden waren, für den Veranstalter und den Sportler. Gleichzeitig galt es aber auch, das Monopol aufzubrechen und die Preise für Chipzeitmessung durch gesunden Wettbewerb zu senken.
Der unmittelbarste Vorteil des bibchips besteht in der Einheit von Startnummer und Transponder. Somit kann kein Teilnehmer bei der Startnummernvergabe mehr verwechselt werden: Der Läufer wird ganz einfach über seine Startnummer identifiziert. Vor allem aber entfallen sämtliche personellen, logistischen und finanziellen Aufwendungen für Verleihsysteme: Athleten müssen nicht vor und nach der Veranstaltung anstehen, Sie lasten sich kein unnötiges finanzielles Risiko auf: ein direkter geldwerter Vorteil!
Risikolos ist mit dem bibchip selbst das Handling von Schüler- und Kinderläufen: Der bibchip kann auch an 10jährige ohne Bedenken wegen Pfandgebühren ausgegeben werden. Natürlich werden aber auch kurze Läufe wie ein 5 km Volkslauf mit vielen Nachmeldern mit dem bibchip aufgrund der schnellen Vergabemöglichkeit entspannter. Am deutlichsten kommen die Vorteile des bibchip-Systems allerdings bei Großveranstaltungen zum Tragen, da gerade hier die Situation vor Ort entzerrt wird.
Es sind genau diese Vorteile, warum sich der school to run, veranstaltet von active sports concept, mit erwarteten 15.000 Schüler für den bibchip entschieden hat. Der Event, der am 15.06.2006 im Münchener Olympiastadion stattfindet, wird dann voraussichtlich der weltweit größte Schülerlauf sein.
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