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Der Transponder ohne Startnummer: noch kein bibchip!
Lastmodulation bei 13,56 MHz
RFID Technik
Heute werden 13,56 MHz Transponder für Standardanwendungen speziell im Bereich Logistik und Zutrittskontrolle produziert. Die Grundvoraussetzung offener Systeme ist die weltweite Standardisierung der 13,56 MHz-Technologie, die sich auch der bibchip zunutze macht.
Ein Lesegerät überträgt neben den Daten auch Energie durch induktive Kopplung zum Transponder. Zum Betrieb des kontaktlosen Transponders erzeugt das Lesegerät zunächst in seiner Antenne ein hochfrequentes Magnetfeld. Dieses Magnetfeld liegt bei 13,56 MHz. Hält man nun den Transponder in die Nähe der Leseantenne, so induziert das Feld des Lesegeräts eine Spannung in der Spule des Transponders. Diese wird gleichgerichtet und dient dem Transponder als Spannungversorgung. der Transponder benötigt deshalb keine eigene Stromversorgung mittels einer Batterie.
 
Parallel zur Induktivität der Transponderspule ist eine Kapazität geschaltet. So entsteht ein Paralellschwingkreis, dessen Resonanzfrequenz der Sendefrequenz entspricht. Auf 13,56 MHz genügt hierzu die Eingangskapazität des Transponderchips. Zur Übertragung von Daten vom Chip auf die Leseantenne - der sogenannte Uplink - wird diese Eigenschaft der transformatorischen Kopplung zwischen Leseantenne und Chipkartenspule genutzt: Durch das Ein- und Ausschalten eines zusätzlichen Lastwiderstandes im Transponderchip wird eine Taktfrequenz erzeugt, über die Daten an das Lesegerät gesendet werden können. Dieser Vorgang wird in der Fachterminologie als Lastmodulation bezeichnet.
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by schrittmacher